An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben und Ihnen zeige wie eine Skulptur aus feinsten Alabastergips entsteht.
Eine sorgfeltige Vorbereitung ist unerlässlich, da sich jede noch so kleine Unachtsamkeit auf das Endresultat auswirken kann. Für die Herstellung unserer Negativformen benutzen wir ausschließlich medizinisches Alginat aus der Dentalmedizin. Denn nur mit dieser Abformmasse ist es möglich detailgetreue Abformungen vorzunehmen, die dem Original in nichts nachstehen. Bis auf wenigen kleinen Einschrenkungen lässt sich fast alles abformen. Seine Grenzen findet Alginat bei Haaren und saugfähigen Stoffen. Es geht zwar keine feste Verbindung ein aber dennoch wird das Alginat beim abnehmen der Negativform soweit zerstört, dass kein brauchbares Positiv mehr hergestellt werden kann.
Der Intimbereich sollte also sauber rasiert sein, da wie schon oben beschrieben, Haare nicht abgeformt werden können. Auch wenn sich Alginat sich mit nicht verbindet, empfehlen wir immer die Haut bei Alginaten von minderer Qualität immer etwas einzuölen. Da sich das Alginat dann leichter wieder ablösen lässt. Bei dem von uns verwendeten Alginat wirkt sich allerdings, einölen negativ aus, da es in Verbindung mit Öl sehr stark verläuft.
Jetzt aber zum Making Of ...
Es werden 200 gr. Alginat mit 600 ml. 23°C warmen Wassers mit einem Handrührgerät vermischt bis eine homogene Masse entsteht.
Leicht zu erkennen ob die Masse verarbeitet werden kann, ist wenn das Alginat ein Farbindikator enthält. Die angerührte Masse muss in den nächsten 5 Minuten vollständig auf den Abformbereich aufgetragen sein.
Wenn das Alginat innerhalb von 5-8 Minuten fest ist, wird eine Schalung aus Gips aufgetragen. Der Gips wird mit Baumwollstreifen verstärkt, um ein zerbrechen nach dem Aushärten zu vermeiden.
Nach ca. 10 Minuten ist der Gips ausgehärtet, so dass er mit dem Alginat abgenommen werden kann. In manchen Fällen empfiehlt es sich beides getrennt abzunehmen. Das Alginat wird dann vorsichtig in die Gipsschalung gelegt.
In die fertige Negativform wird jetzt vorsichtig Gips eingebracht und verteilt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt bis die gewünschte Schichtstärke erreicht ist. Für eine mittelgroße Intimabformung werden ca. 250 - 300 gr. Alabastergips benötigt. Das Mischungsverhältniss ist in etwa 2:1. Erfahrungsgemäß ist es besser den Gips etwas flüssiger anzusetzen.
Nach etwa einer halben Stunde kann der Gips der Negativform entnommen werden. Ein sorfortiges Bearbeiten der Abformung empfielt sich wenn er in eine bestimmte Form geschnitten werden soll. Geschliffen sollte erst, wenn die Abformung 3-4 Tage geruht hat. Dann können auch kleine Schönheitsfehler mit hilfe eines Pinsels ausgebessert werden.
Ist der Abdruck fertig bearbeitet, kann er nachdem er vollkommen getrocknet ist, lackiert werden. Einen Grundierung ist bei Echtmetallbeschichtungen nicht erforderlich. Jedoch bei allen anderen Lackierungen zu empfehlen.